Deine Geschichte?

Auf diesem Blog möchte ich prinzipiell anderen von Ciprofloxacin Nebenwirkungen betroffenen Hilfe geben und meine Erfahrungen teilen. Als es mir schlecht ging, war es sehr schwer, hilfreiche Informationen zu finden. Vor allem zu möglichen Therapien gab es nur auf US-Seiten einige Informationen.

Ich möchte jedoch auch den Austausch zwischen Patienten mit Ciprofloxacin Nebenwirkungen fördern. Auch wenn andere Medikamente aus dem Wirkstoffbereich der Flourchinolone dafür verantwortlich sind – ganz egal, das Prinzip ist das gleiche!

Deshalb würde ich mich über Kommentare freuen.

Was ist Deine Geschichte? Wie lange hat es gedauert? Was hat geholfen – und was nicht? Das alles sind sehr wichtige Informationen, bitte teile sie! Vielen Dank!

Deine Angaben werden absolut vertraulich behandelt, die angegebene E-Mail-Adresse wird niemals veröffentlicht.

Wichtig:

Bitte beachte: Alle hier angegebenen Hinweise sind Erfahrungsberichte von Laien und spiegeln ihre jeweils individuellen Erfahrungen wieder. Die meist gut gemeinten Tipps können keinen Arztbesuch ersetzen.

Bei jeglichen körperlichen und/oder psychischen Symptomen muss ein Arztbesuch das Vorliegen einer ernsten Erkrankung ausschließen!

2.175 Gedanken zu „Deine Geschichte?

  1. Ich habe schon seit einem Jahr nach Cippro Schübe. Schmerzen in den Handgelenken Diagnose,,Artritis,und Artrose. Erst bekam ich auf beide Seiten,Sehnschendzündung. Ich trage schon seit November Eine Handbandage ,und Rechts Eine Daumen Manschette , ja Schwäche in den Beinen habe ich auch.Cippro ist einfach ein sehr schlimmes Antibiotika. ICH WÜNSCHE DIR Robert, das es Besser wird. Ich nehme jeden Tag Magnesium mit Kalium ein.Es nimmt die Schmerzen ein wenig,es entspannt die Muskeln. .

  2. ich habe heute den Spiegel gelesen und eine Kommentar über die Nebenwirkungen von Ciprofloxacin gefunden, der mir meine Probleme erklärt, ohne dass ich denken muss ich sei plötzlich alt geworden. Ich bin tatsächlich schon älter , war aber immer physisch gesund und leistungsfähig. Wegen einer Divertukulitis habe ich in vergangenen Frühjahr Cyprobay eingenommen, wegen der schlechten Magenverträglichkeit aber früh abgebrochen. Bei einem Rezidiv in diese Januar habe ich es noch einmal 10 Tage genommen. Ich habe den Beipackzettel nicht gelesen!!. Seit einigen Wochen habe ich Schmerzen in Händen , die in die Ringfinger ausstrahlen, inzwischen ist daraus bds, ein schnellender Finger geworden, ich kann nicht mehr richtig zugreifen (Fachausdruck Tendovaginitis stenonsans). Jetzt tut seit einiger zeit zunächst die li, jetzt auch die rechte Achillessehne weh, so dass ich insbesondere morgens kaum auftreten kann, im Verlaufe des Tages wird es etwas besser. Nach dem Artikel gehe ich davon aus, dass ich nicht akut gealtert bin sondern von Nebenwirkungen des Medikamentes betroffen. Ich bin Patient war aber im Berufsleben auch Arzt

  3. Tolle Seite, vielen lieben Dank!! Eine Sache, über die eigentlich niemand schreiben müssen sollte, super beschrieben. Vielen Dank für die hilfreichen Details. Ich wünsche jedem Betroffenen, dass er nicht darunter leidet, bin aber auch andererseits froh, dass es Menschen gibt, mit denen man sich austauschen kann.
    Ob ich tatsächlich „gefloxt“ wurde, versuche ich gerade herauszufinden, von den Symptomen könnte es erschreckend gut passen.
    Auch ich versuche meine Gedanken, Ideen, .. in einem Blog zu sortieren. Ich freue mich, wenn jemand vorbeischauen und sich beteiligen möchte: http://www.sportwerk-pfalz.de

    Liebe Grüße und allen Alles, Alles Gute!

    Carina

  4. Vorweg: Keine Schäden oder Nachwirkungen
    Im Januar 2016 wurde ich in einer Privatklinik (notfallmäßig) operiert. Dem Operateur und dem Anästhesisten lagen meine Diagnosen und Medikamente schriftlich vor. Bei zweien (Ropinirol und Amantadin) bestehen Wechselwirkungen zu Ciprofloxacin, die zu lebensbedrohlichen Zuständen führen können und den Einsatz ausschließen..
    TROTZDEM:
    Zumindest während und nach der Operation erhielt ich C. und bei der Entlassung nochmals ein Rezept über C. 250 mg. Während der Operation sei ich unruhig geworden, man habe das aber in den Griff bekommen.
    Ich habe mich dann sehr bald im „Wechselwirkungscheck“ einer Apothekenzeitung schlau gemacht und in meiner Apotheke nachgefragt – der Waschzettel war nicht aktuell und erst in den Unterlagen für Ärzte wurde ich komplett fündig. Auf telefonische Nachfrage bestätigte mir Stada die Risiken.
    Die Rechnung des Anästhesisten weist während der OP eine Infusion mit Ciprofloxcain aus.
    Am Ende erfuhr ich noch so en passant, dass diese Klinik dieses Antibiotikum generell und vorbeugend einsetzte – ein grober Verstoß gegen die Leitlinien für diese Medikamente.
    Da mir bisher keine Schäden aufgefallen sind und die Operation eigentlich gut verlief, habe ich die Sache auf sich beruhen lassen und nur den Arzt gewechselt.
    Nur um mich zukünftig abzusichern, habe ich alle Unterlagen archiviert und werde mich in Zukunft vorher versichern, ob neben dem Medizinstudium auch Lesen gelehrt wurde.

  5. LINK zum Video des WDR:
    http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/aktuelle-stunde/video-gefaehrliche-antibiotika-100.html

    WICHTIG: In der WDR-Sendung Aktuelle Stunde von heute 2.03.2017 wurde dazu aufgefordert, Erfahrungen mit Nebenwirkungen (Fluorchinolone) per Mail, telefonisch oder auf dem Postwege dem WDR mitzuteilen.
    Eine gute Chance, etwas zu bewegen!!!
    Hier die Kontaktdaten:
    Postanschrift:
    WDR-Fernsehen
    Aktuelle Stunde
    Stichwort: Wie klappt’s mit Antibiotika.?
    Stromstr. 24
    40221 Düsseldorf
    Tel.: 0800 / 5678-100
    E-Mail: aktuellestunde@wdr.de

  6. Meine Tochter (22) bekam auf einer Urlaubsreise in Lateinamerika im September 2015 Cipro verschrieben, gegen eine Erkaeltung. Schon am naechsten Tag bekam sie Angstzustaende, sie setzte das Medikament am 2. oder 3. Tag der Einnahme ab, es ging ihr wieder besser. Nach einem halben Jahr begannen Schwindelattacken, Herzstolpern und Taubheitsgefuehle im Kopf, Armen, Beinen und Rumpf, die sogar zu einer zeitweisen Laehmung des Armes fuehrten; diese Taubheitsgefuehle treten immer mal wieder un unvorhersehbar auf. Sie meint, dass Vtamin B, D und Magnesium ihr helfen, die Aerzte fuehren die Erscheinungen entweder auf Stress oder einen gedrueckten Nerv am Kopf zurueck (ausgeloest durch verkrampfte Haltung am Computer). Ich habe nun Cipro im Verdacht. Deshalb meine Frage an die Foristen: Hat jemand die Erfahrung gemacht, dass Symptome erst ein halbes Jahr nach der Einnahme auftreten? Kennt jemand als Nebenwirkungen diese Taubheitsgefuehle bzw. Laehmungen (Parästhesie)?

    • Hallo,

      die Symptome kommen von Cipro alle Fluorchinolon-Antibiotika können bis zu Monaten später noch zu Nebenwirkungen führen. Die Story + Symptomatik ist zudem eindeutig als Beschwerdebild. Typisch für Ciprofloxacin.

      Mehr Infos + Hilfe gibt es auch unter:

      http://www.fluorchinolone-forum.de

      LG

    • Die Symptome können nach Monaten oder sogar nach Jahren auftreten. Bei mir nach 9 Monaten sehnenentzündung im Daumen mit schnappen sowie kieferknacken. Viele geschädigte berichten über Taubheitsgefühle und lähmungen, auch kribbeln und brennen der haut. Fluorchinolone entziehen einen so gut wie alle nährstoffe …

  7. Ich bin froh diese Seite gefunden zu haben…Auch ich leide seit Anfang des Jahres, nach zweimaliger Einnahme von Ciprofloxacin an heftigen Symptomen: Kopfschmerzen, Magenschmerzen, Übelkeit, Muskelzucken, Muskelschmerzen an beiden Beinen, Armen und Rücken…Die Symptome traten bei mir allerdings auch erst nach ca 3-4Wochen nach Einnahme auf. Nehme einmal am Tag Magnesium oral ein… Ist das zu wenig?

  8. Ich bekam im Februar 2017 für 2 Wochen Ciprofloxacin und nochmal eine Woche Levofloxin. Seitdem schmerzt mein ganzer Körper unter den Füßen brennt es wie Feuer.
    Bin ziemlich müde und übel ist mir auch. Habe gestern mit Magnesium 400 mg angefangen. Was kann man noch tun?

    • Hallo Kitti…es gibt bei facebook zwei Seiten…die eine heisst fluorchinolone Hilfe für Betroffene und die andre ciprofloxacin (fluorchinolone) nebenwirkungen …da sind viele betroffene drin die dir mit Rat und Tat zur Seite stehen oder fluorchinolone Forum….
      Lg kerstin

  9. Ich danke für diesen Blog. Meine Geschichte ist simpel. Vor knapp 4 Wochen bekam ich ein Implantat mit Knochenaufbau im Unterkiefer und sollte fast eine Woche lang Clindamycin 600mg nehmen. Ich hab die Tablette halbiert und diese Hälfte auch nochmal halbiert und somit knapp 1/4 genommen. Und das gerade mal zwei Mal. Wollte eigentlich kein AB aber irgendwie wollte ich doch nichts falsch machen… nun hab ich seit 6 Tagen Missempfindungen auf der Haut. Es fühlt sich wie Regentropfen an- kaltes Picken auf er Haut. Mal am Kopf, auf der Hand , der Zunge, dem Fuß… überall. Alle paar Sekungen. Und überwiegen auf der linken Körperhälfte. Ich war vorgestern beim Arzt und er meinte, es sei die Nebenwirkung von dem AB und wenn es nicht besser wird nach einer Woche, dann kommt das Paket: Blutabnehem und zum Neurologen.
    Was mich erstaunt: Ich hab die Dosis sooooo gering gehalten und trotzdem krieg ich diese Nebenwirkungen. Was ist das für eine Chemiekeule?
    Ich danke wirklich für diesen Blog. Sonst hätte ich an mir total gezweifelt – dieses Gefühl auf der Hut macht einen manchmal irre… und von Tag zu Tag wird es etwas mehr/ hält länger an. Und ich bin gerade am Anfang der Zeit.

    Ich will aber nicht zu viel jammern- ich Tanja nichts im Vergleich zu vielen Berichten hier.

    Ich nehme Magnesium und Kalium – schon alleine deswegen weil ich eh Herzstolpern habe (schon seit 3 Jahren) und es mir etwas das Herz beruhigt und weil ich auch seit Tagen immerwieder Muskelzucken habe (wohl auch eine Nebenwirkung).

    Alles Gute.

    Dodo

    • Hi.

      Nun sind fast 2 Wochen um und es ist keine Besserung in Sicht. Diese Missempfindungen sind nicht weg sondern intensiver im Gesicht zu spüren. Wie ein kalter Regentropfen fühlt es sich an, der nun länger auf der Stelle verweilt (z.b. Lippe oder Wange oder gar Zunge) bis es weg geht. Ja, es ist etwas intensiver geworden. Auch seit der Zeit tut mir mein rechter Fuss weh: zwischen dem Fußballen und der Ferse (mehr zur Ferse hin) tut mir eine Stelle weh. Wenn ich drüber streiche, so merke ich eine Schwellung.

      In 2 Tagen bin ich wieder bei der Hausärztin und fang ab dann an: Blutuntersuchung und weitere Spezialisten besuchen.

      Toll ist was anderes. Und ich wiederhole das nochmal: ich hab ganz wenig von dem Zeug genommen und spüre die Nebenwirkungen.

      Ich berichte in paar Wochen später, was bei den Untersuchungen raus gekommen ist.

      VG

      Dodo

  10. Hallo,
    habe letzte Woche im WDR eine Sendung über Flourchinolone und deren Nebenwirkungen gesehen und alles passte auf meine unerklärlichen Beschwerden. Ich treibe sehr viel Sport (Laufen und Radfahren) und habe vor 2 Jahren plötzlich Probleme unter dem linken Fuß bekommen (Sehnenentzündung des dicken Zehs), so dass ich bis heute nicht mehr ohne Schmerzen unterm Fuß joggen kann. Etwas später bekam ich dann noch eine seltsame Achillessehnen Entzündung, die mich im Sport noch weiter einschränkte (Joggen nur noch mit permanenten Schmerzen). Komischerweise hat es bis heute keinen Einfluß auf die Entzündungen, ob ich viel oder wening Sport gemacht habe. Ein MRT hat ergeben, Achillessehne bereits angerissen und entzündet und darüber hinaus noch Knorpelschäden im Sprunggelenk.
    Darauf hin habe ich meine Krankenkasse kontaktiert und herausgefunden, dass ich im April 2015 wegen einer Bronchitis Ciprofloxacin verschrieben bekommen habe. Normalerweise will ich nach Möglichkeit keine AB nehmen, aber da hatte ich sie genommen. Nach dieser erkenntnis habe ich meine damaligen Trainingsaufzeichnungen durchsucht und festgestellt, dass ich 6, 8, 10 und 14 Tage nach der Einnahme, beim Joggen jeweils „Fußsohlen Probleme“ li und teilweise auch re notiert habe.
    Ich hatte 2015 7 Tabletten (500 mg) genommen und leider nicht die Nebenwirkungen ausreichend gut beachtet, so das z.B. „innerhalb von 48 Stunden nach Einahme Sehnen-Entzündungen oder Sehnen-Risse auftreten können und das auch noch Monate danach.
    Mit dieser Erkenntnis habe ich meinen gesamten sportlichen Bekanntenpreis informiert, dass sie sich nicht – so ohne weiteres – mit so einem gefährliche Medikament behandeln lassen.
    Es ist unglaublich, dass die Deutschen Behörden hier keine Notwendikeit sehen hier – wie auch immer – mehr zu unternehmen und ggf. einen Riegel vor zu schieben.
    LG HvdH

  11. ich bin 9/2015 mit levofloxacin und 8 wochen später mit hohen Dosen 800 mg taegl. mit ofloxacin behandelt worden.SEITDEM BIN ICH IN DER HÖLLE!!!!

  12. Guten Abend, meine Mutter bekam im Dezember 2016 Ciprofloxacin verschrieben (500mg 2x pro Tag) nach 13 Tabletten beendete sie die Einnahme da bereits starke Nebenwirkungen eingetreten sind. Nebenwirkungen: Zittrigkeit, Panikattacken, Angstzustände, starke Kopfschmerzen, „Ameisenlaufen“ im ganzen Körper, Tinitus auf einem Ohr, zeitweise Seheinschränkungen
    Sehnenschmerzen hatte sie nur kurzzeitig am Anfang der Einnahme am Fuß jedoch seither keine Sehnenschmerzen mehr (Sind bei jemanden auch später noch Sehnenschmerzen eingetreten?)
    Depression verschlimmert sich immer mehr nach ca. 4 Monaten (Ende April 2017) wurde sie nach einem Suizidvorhaben in eine Psychatrie eingewiesen die Wochen davor konnte sie bereits gar nicht mehr schlafen (max 1-2 stunden pro Nacht) befindet sich nun in einer Psychatrischen Klinik auf Reha
    Sie nimmt nun ein Antidepressivum mit Schlafwirkung jetzt kann sie 6 h ca. pro Nacht schlafen aber die Nebenwirkung haben sich in den letzten 2 Wochen verschlechtert
    Nun zu meiner Frage: Habt ihr Erfahrung mit der Einnahme von Valium?
    Folgendes haben wir auf Wikipedia gefunden:
    Chinolone passieren die Blut-Hirn-Schranke und hemmen dosisabhängig die Rezeptorbindung des Neurotransmitters Gamma-Aminobuttersäure (GABA). Dies kann zu Krämpfen führen, die aber mit Valum behandelbar sind.
    Hat jemand Erfahrungswerte? Sind über jede Antwort dankbar!

    • Ich habe durch Cipro , genommen im Oktober 2016, ebenfalls PAnickattacken und Depressionen bekommen . VAlium sollte ähnlich wie Tavor sein. Mir hat es anfangs sehr gut geholfen. Ich konnte 10 Wochen nicht schlafen,täglich nur mit Zopiclon. ciprofloxacin ist teuflisch, es hat mich völlig aus der Bahn geworfen, aber keiner will dieses Medikament als Ursache akzeptieren. ES kann die Hirn Schranke passieren und ist somit ein Teufelszeug!!!!!! Ich musste mich in die Klinik der Psychiatrie einweisen, seit 4 Monaten krankgeschrieben, das ziehen und kribbeln in Armen und Beinen und Muskelschmerzen kommen immer noch in Schueben. Wird man je wieder zu 100 Prozent gesund?

  13. Ist Euch jemand bekannt, der oder die am Ende im Rollstuhl gelandet ist ?
    Manchmal habe ich das Gefühl, dass das mein Endziel sein wird.
    Es kommt in Schüben mit teilweise völligem kurzem Ausfall der Hüft und Po-Muskulator,
    was dann in einer Gehpause endet und ich habe das Gefühl es wird immer häufiger und schlimmer.
    Es gibt auch noch andere Symptome, mit Schmerzen im ganzen Körper, aber das nicht mehr laufen können ist das schlimmste 😦
    Ich bin gefloxt seit September 2015.

  14. Hallo Zusammen,
    zwar ist dieser Blog schon etwas älter…aber als ich gerade auf diese Internetseite gestoßen bin, wie soll ich sagen: Mir ist das Herz aufgegangen. Endlich,…jemand der genau das versteht, was ich (und sehr viele andere Menschen) durchmachen müssen. Endlich! Ich habe alles gelesen und habe mich und meine Symptome so oft wiedererkannt, dass ich fast nur noch den Kopf schütteln kann. Ich bin einerseits erleichtert, dass ich mit meinen „Problemen“ (endlich nicht mehr) alleine darstehe und auf der anderen Seite maßlos erschüttert, dass heute (2017) immer noch nichts verändert würde. Im Folgenden möchte ich meine Geschichte erzählen…
    Mein Name ist Antonia, ich bin 24 Jahre alt, lebe in Deutschland und studiere momentan „Angewandte Sozialwissenschaften“. Ich bin durch einen sehr lieben Bekannten auf ihre Seite gestoßen, da wir uns leider beide zur Zeit genau mit diesen Themen auseinandersetzen müssen. Ich sollte nicht „leider“ sagen, da diese Themen viel zu sehr verschwiegen werden,…vielleicht ist es besser zu sagen, dass wir im besonderen Maße gezwungen waren uns einmal mehr mit diesen Themen zu beschäftigen.
    Um ihnen meine Geschichte zu erzählen, ist es nötig weiter auszuholen. Alles fing vor etwa fünf Wochen an. Mein Bekannter und ich, sind zwei jung, gesunde und lebenslustige Menschen und lernten uns im vergangenen Jahr kennen. Über die letzten Monate hat sich unsere Beziehung verinnigt, wodurch es passierte das ich – was für Frauen an sich, nichts ungewöhnliches ist – an einer Blaseninfektion erkrankte. Ich ging also zum Frauenarzt und dieser bestätige mit meine Befürchtung, worauf ich ein „Einmalantibiotikum“ verschrieben bekam. Leider bin ich mir nicht mehr sicher, welches Antibiotikum es genau war – da ich meinem Arzt vertraute und mir zu diesem Zeitpunkt keine Gedanke darüber machte. Nach etwa anderthalb Wochen hatte ich nach und nach immer noch Beschwerden und ging noch einmal zu meinem „Vertrauens“-Arzt, dieser bestätigte mir, dass meine Blasenentzündung noch immer vorhanden wäre und verschrieb mir „Ciprofloxacin 100mg“ morgens und abends 1x, über drei Tage – Ich wurde weder über Nebenwirkungen oder ähnliches aufgeklärt. Da ich meinem Bekannten natürlich von der Misere erzählt hatte, und dieser auch „leichte Beschwerden“ wahrnahm, ging dieser ebenfalls zum Arzt…leider zuerst zu seinem Hausarzt (des „Vertrauens“). Dieser hörte sich die Geschichte an, ohne ihn zu untersuchen, und verschrieb ihm „Ciprofloxacin 500mg“ morgens und abends 1x, über fünf Tage. Mein Bekannter, in diesen Themen etwas kritischer als ich, recherchierte über das Antibiotikum und war geschockt welche Auswirkungen dieses haben kann. Er gab diese Informationen direkt an mich weiter und ich war ebenfalls schockiert, dass uns beiden ein „Chemotherapeutikum“ verschrieben wurde, ihm sogar in einer erheblich höheren Dosis als mir (ohne das eine körperliche Untersuchung stattfand!). Mein Bekannter ging darauf hin noch einmal zum Urologen, dieser untersuchte ihn und stelle allenfalls eine „leichte“ Reizung fest…keine Harnwegsinfektion oder ähnliches. Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass der Hausarzt zuvor ein hochrisikobehaftetes Antibiotikum einem völlig gesunden Menschen verschrieben hatte?! Ich konnte es nicht fassen, als er mir davor erzählte.
    Im Verlauf der Einnahme und ebenfalls noch Wochen nach der Einnahme des Antibiotikums, hatte mein Bekannter, schwerste Nebenwirkungen von Seh-und Kortinationsstörungen, Schmerzen in den Gelenken, Schwindel, Kopfschmerzen über Übelkeit, psychischen „Schüben“, Angstzuständen, Suizidgedanken, Schmerzen in Bereichen des gesamten Körpers usw.
    Auch ich selbst, hatte von der geringen Dosis (100mg) starke Stimmungsschwankungen, schmerzende Gelenke, Kopfschmerzen- und Magenschmerzen. Dazu ist zu erwähnen, dass beide Antibiotika bei mir nicht angeschlagen habe. Nach drei Wochen hatte ich zwei Antibiotika genommen und immer noch, laut Urologen – an den ich mich nach Allem wendete – eine Infektion der Blase. Dieser untersuchte per Ultraschall meine Blase und die Nieren und versicherte mir, es wäre alles in Ordnung. Das beruhigte mich etwas, bis er mir neue „Hilfsmittel“ verschrieb. Ich hatte ich vorher die ganze Geschichte erzählt und betont wie kritisch ich gegenüber Cipro. wäre bzw. welche starken Nebenwirkungen ich bereits gespürt hatte. Der Urologe verschrieb mir ein pflanzliches Medikament „Cystinol akut“ über zwei Wochen und zusätzlich „Falls die Beschwerden schlimmer werden sollten“ noch einmal Ciprofloxacin 250 mg über drei Tage. Wie bereits erwähnt, hatte ich ihm die ganze Geschichte bereits erzählt, also auch dass Cipro. scheinbar bei mir nicht anschlägt und trotzdem ging ich mit einem erneuten Rezept aus der Praxis, welches ich natürlich nicht nutze.
    Nachdem ich also fleißig das „Cystinol akut“ nach Anweisung des Urologen einnahm, merkte ich, dass die Beschwerden langsam zurückgingen und es mir nach und nach besser ging. Allerdings hielt dieses Gefühl nicht lange an, die Beschwerden kamen zurück und ich musste Notfallmäßig in die Urologie eines Krankenhauses. Dort wurde ich untersucht und man versichtere mir ich wäre völlig gesund, es könnten noch „Nachsymptome“ sein. Diese erklärte man mir, als eine übermäßige Reizung der Blase, welche sich erst wieder erholen müsse. Um ganz sicher zu gehen wurde ich zusätzlich noch einmal auf die Gynäkologiestadion geschickt um wirklich alles abzusichern. Dort untersuchte mich eine Ärztin, die wiederum in einem ganz anderen Ton sprach. Ihrer Meinung nach wäre noch eine Entzündung der Blase vorhanden, wenn der Patient weiterhin Symptome wahrnäme und daher würde sie mir ein weiteren Antibiotikum verschreiben. (Auch hier kannte die Ärtzin meine Geschichte) Dennoch wurde mir ein Rezept für „Cefuroxim-Saar“ 500mg morgen und abends 1x, über fünf Tage ausgehändigt.
    Nach diesen vier oder fünf Wochen, hat sich meine Sicht auf Ärzte und Antibiotika (gegenüber denen ich schon immer kritisch war und auch von meinen Eltern, in meiner Kindheit, nicht viel bekommen habe) mehr als in negative verändert. Erstens hat mir jeder Arzt etwas anderes erzählt, was mich total verunsicherte und nach und nach wirklich an den Rand der Verzweiflung brachte. Zweitens habe ich selbst erfahren können, wir locker Antibiotika verschrieben werden – die teilweise eine hohe Risikowarnung haben oder in extremer Kritik stehen. Drittens bin ich davon entsetzt wie wenig Ärzte tatsächlich über die Wirkungen bzw. Nebenwirkungen dieser Antibiotika wissen oder vermeitlich nicht wissen. Ich habe alle Ärzte darauf angesprochen und keiner stimmte meiner Sorge zu, entweder „wusste man von nichts“, ich bekam gar keine Antwort oder mir wurde versichert, dass Nebenwirkungen nur in Verbindung mit anderen Antibiotika auftreten würden (dann waren wohl alle Nebenwirkungen, die sowohl ich als auch mein Bekannter verspürten eingebildet?!) Viertens und das hat mich noch mehr aus der Fassung gebracht, dass trotz meiner Bedenken mir immer weitere Antibiotika verschrieben wurde ohne, dass ich über Risiken aufgeklärt wurde und ohne zu bedenken, dass mein Immunsystem generell durch vorherige Einnahmen geschwächt sein müsste. Fünftens, meine Mutter ist vor ca. zwei Jahren an Brustkrebs erkrankt, konnte diesen aber besiegen und trägt seit dem „nur“ eine leichte Polyneuropathie mit sich. Vor einigen Wochen hatte sie ebenfalls eine Blasenentzündung und ihr Arzt, hatte ihr ebenfalls Ciprofloxacin verschrieben, über fünf Tage. Zwei Wochen danach hatte sie plötzlich Schmerzen in einem ihrer Füße, woraufhin sie zum Orthopäden ging, dieser konnte nichts feststellen. Auch CT und Röntgen konnten nichts erkennen. Ich bin mir mehr als sicher, dass hier ebenfalls Ciprofloxacin eine Rolle spielt. Sechstens habe ich mich selbst über Cipro. und andere Antibiotika informiert und kann nicht fassen, dass in den USA bereits „Black Box Warnings“ für diese Stoffgruppen vorliegen und hier in Deutschland diese Antibiotika weiterhin „wie Bonbons“ an nichts ahnende Menschen verteilt werden. Wie kann es sein, dass sich niemand zuständig fühlt?!
    Ich bin sicher, es gibt tausende solcher Geschichten da draußen und ich hoffe einfach, dass alle diese Geschichten gehört werden um endlich darauf aufmerksam zu machen wie ernst die Lage tatsächlich ist.
    An alle da draußen: wir schaffen das! Mir ging es zwischendrin unglaublich furchtbar und ich dachte, ich würde nie wieder gesund werden…aber es wird besser…nach und nach wird es besser!
    L.G. Antonia

    • Ach Antonia und ihr alle andern – ich bin einfach nur fassungslos und zutiefst erschüttert über alles, was ich seit zwei Tagen auf der Suche nach einer Erklärung für meine Schmerzen und unerklärlichen Probleme da erfahren habe. Ich klammere mich an den Hinweis: …. nach und nach wird es besser! Ich glaube ohne das würde ich in diesem Moment gerade total verzweifeln…

  15. Hallo zusammen

    Vielen Dank für den Bericht. Er hat mir geholfen zu verstehen, dass ich mit diesen Schreckgefühlen nicht alleine bin. Dazu kann ich noch sagen, dass ich diese Gefühle nicht im Zusammenhang mit Ciproflaxin bekommen haben. Diese waren plötzlich da, von einem Tag auf den anderen. Zuvor hatte ich wirklich unglaublich viel Stress, mein Freund sehr krank und alle Last lag auf meinen Schultern. Musste dann noch alleine Umziehen, Kisten schleppten und putzen etc. es war einfach zu viel! Als dann endlich mein Freund eine Diagnose erhalten hat und auf einmal alles lösbar war, genau zu diesem Zeitpunkt fingen diese elektrisierenden Gefühl bei mir an. Verbunden mit unglablichen Ängsten, vorallem Nachts beim liegen und einschlafen. Ein Artzbesuch half mir soweit, dass ich nun weiss, dass mein Herz, wie auch meine Lungen in Ordnung sind. Was aber jetzt? Mein Hausarzt konnte mir nicht weiterhelfen, er gab mir Beruhigungsdragées von „Zeller“ mit. Die nahm ich dann auch fleissig ein, aber eine wirkliche Verbesserung verspürte ich nicht.

    So kam es, dass ich mich bei einer Osteopathin angemeldet Habe. Bei der ersten Sitzung sind dann Tränen geflossen, als sie meine Rückenwirbel „ent-blockierte“ und auf einmal hatte ich das Gefühl, endlich wieder richtig atmen zu können. Heute 5 Wochen später, nach 5 Sitzungen bei der Osteopathin sind die Beschwerden weg! So wie sie gekommen sind, so sind sie auch wieder verschwunden. Neben der Behandlung, nahm ich dann noch jeden Abend 2 Hopfen Tabletten und 30 Tropfen Baldrian und das wirklich konsequent!

    Ich kann nur empfehlen einen wirklich guten Osteopahten aufzusuchen, ich bin begeistert! (Auch zu empfehlen bei Blasenentzündungen!) Euch allen wünsche ich viel Glück und die Hoffnung, dass auch bei euch die Beschwerden verschwinden.

    Herzliche Grüsse
    Eve

  16. Zuerst einmal Danke für deine Tips und den Blog hier.
    Meine Schwester ist Betroffene und hat alle Nebenwirkungen seit 5 Monaten die hier beschrieben werden.
    In den letzten Wochen kamen verstärkt Depressionen & Panikattacken dazu. Sie war schon entschlossen in eine Psychosomatische Klinik zu gehen. Da diese Wartezeiten hat, ist sie gestern wegen Selbstgefährdung in eine psyschiatrische Klinik gekommen.
    Ihr Mann hat den Pflegekräften mitgeteilt, das sie gefloxt ist. Am Wochenende sind wenig Ärzte da. Ich möchte heute hinfahren zu einem Gespräch mit dem Arzt. Meine Frage lautet: welche Medikamente sollten auf keinen Fall gegeben werden? Sie hatte in den letzten 10 Tagen ein Antidepressivum genommen und war kurz vor der Einweisung in die Psychiatrie der Meinung, das sie davon erneut gefloxt wäre. Sie ist völlig panisch und hatte mir noch eine Nachricht geschickt. Leider war ich zu weit weg und konnte nichts tun.
    Ich halte für möglich das sie Recht hat und möchte ihr beistehen.
    Ich hoffe natürlich auf kooperative Ärzte wenn ich heute das Gespräch suche.
    Welche Medikamente sind in deinen Augen kontraproduktiv ?
    Magnesium, Vitamin D, Vitamin B usw hat sie fast von Anfang an eingenommen.

  17. Hallo,
    Ich bin auch gerade ziemlich froh ein Forum gefunden zu haben, in dem etwas ausführlicher und größtenteil etwas differenzierter über die Probleme der verschiedenen Fluorchinolone berichtet wird.

    Auch ich bin wie Ihr so schön schreibt „gefloxt“.
    Auf Grund eines Infektes habe ich Ofloxacin über 7 Tage verschrieben bekommen. Die ersten drei Dosen 400 mg und darauf folgend 2 x täglich 200 mg.

    Während der Einnahme ging es mir nicht gut, sehr müde etc.. Die eigentlichen Probleme traten aber erst im Nachhinein auf.
    Die linke Achillessehne war plötzlich schmerzhaft stark gereizt. Durch Ruhigstellen und und exzentrisches Training ist es besser geworden, nach fast 12 Wochen nach Therapie aber zumindest eine Besserung! Seit 4 Wochen sind aber leider neue Probleme aufgetaucht. Da ich sehr sportlich bin und nicht wegen der Achillessehne auf sportliche Betätigung verzichten wollte, bin ich in der Zeit dann viel Fahrrad gefahren und habe einige Oberkörperübungen gemacht. Naja, die Quittung ist jetzt in beiden Armen und Handgelenken eine zweite Sehnenreizung. Auch hier ist es so, dass durch Schonen der Arme und Hände es besser wird, aber glücklich bin ich damit gar nicht. Was kommt als nächstes. Welchen Sport kann ich bitte machen?

    Meine Überlegung ist jetzt erstmal die verschiedenen Gewebe manuell zu behandeln (Faszientraining, exzentrisches Training und leichte Bewegung)

    Weil in Bezug auf die Sehnenreizung in den Armen und Handgelenken natürlich auch sämtliche Gelenke schmerzten, wurde ich auf Rheuma getestet –> negativ.
    Bei der Blutuntersuchung wurde aber eine Anämie und ein starker Vit. B12 Mangel festgestellt. Letztes Jahr bei einer Blutuntersuchung war noch alles gut.

    Habt Ihr solche Gegebenheiten auch erlebt?
    Nehme halt jetzt Vit. B12 ein.

    Im übrigen nimmt mein Hausarzt meinen Verdacht bezüglich des Antibiotikums nicht ernst bzw. glaubt mir nicht.
    Meine Orthopädin dagegen schon. Sie ist auch „gefloxt“, allerdings scheinen Ihre Probleme mit der Zeit wieder zurückgegangen zu sein.

    Und das ist jetzt auch etwas, was mich sehr interessiert. Im Internet liest man sehr viele Erfahrunhgsberichte, auch hier, bei denen es heißt:“Cipro, Oflox etc. hat mein Leben zerstört – nie wieder…!“

    Gibt es auch ein paar Leute, bei denen es mit der Zeit besser wurde?

    Meine Probleme sind ja im Vergleich zu manchen Erfahrungen ziemlich harmlos.
    Nicht desto trotz fühle ich mich in meiner Lebensqualität sehr eingeschränkt.
    Ich möchte wieder Sport machen können wie früher

    • Hallo lieber Felix,

      den Vitamin B12 Verlust kann ich bestätigen. Auch ich leide darunter und nehmen jetzt, obwohl meine letzte Ciprofloxacin- Einnahme schon fast 2 Jahre her ist, immer wieder B12 ein.
      Zusätzlich nehme ich Magnesium und das Ultra-Protect- Paket (Glucosamin, Chondroitin …schau mal im Internet) . Zum Letzteren hat mir mein Orthopäde geraten.
      Die Sehnenbeschwerden sind bei mir auch von unten nach oben gewandert. Zuerst war die linke Achillessehne betroffen, dann die rechte. Dann bekam ich Beschwerden in den Kniegelenken und jetzt sind die Schulterngelenke oft kaum ohne Schmerzen zu bewegen. Die Entzündungen gehen mit der Zeit zwar zurück, jedenfalls die der Achillessehnen, treten aber immer mal wieder schubweise auf. Aber die Abstände werden größer, jedenfalls bei mir. Du kannst hoffen! In Bewegung bleiben ist wichtig. Immer so weit, wie es die Schmerzen zu lassen und wie es Dir Spaß macht! Da findet, denke ich, jeder seinen eigenen Weg. Ich habe erst einmal mit Muskelrelaxation angefangen, gehe viel, fahre auf dem Heimtrainer Rad (wegen der Unfallgefahr bei plötzlich eintretendem Schmerz), dehne oft und ausgiebig die Muskulatur. Faszientraining ist momentan noch zu schmerzhaft für mich, aber wenn Du es erträgst ist es gut.
      Egal was Du machst, beginne langsam, nichts übertreiben! Du hast ja scheinbar schon passende Vorstellungen. Gib Deinem Körper Zeit, höre auf ihn und bleib zuversichtlich! Es wird langsam besser.
      Herzliche Grüße
      Heike

      • Hallo Heike, danke für Deine Nachricht! Hast Du im Zusammenhang mit dem Vitamin B12 Mangel auch direkte Beschwerden? Also ist Dein Hb Wert entsprechend schlecht, leidest Du unter Müdigkeit etc., Blässe usw.?
        Und wurde das irgendwie weiterführend untersucht?

        Der Zusammenhang zwischen Fluorchinolonen und Vit. B12 ist ja nicht zwingend. Schließlich ist dieser Mangel eine Erscheinung, die in Deutschland bei sehr sehr vielen Patienten vorhanden ist. Und ich glaube nicht, dass die alle ein Fluorchinolon verordnet bekommen haben.
        Parasiten, ein Wurmbefall im Darm könnten eine Erkärung sein, das Fehlen von Magensäure, der sog. intrinsic factor, durch die Einnahme von Protonenpumpenhemmern (Omeprazol, Pantoprazol etc.) oder auch eine entzündliche Erkrankung im Magen. Von entsprechend falscher Ernährung ganz abgesehen.
        Alles Faktoren die hereinspielen. Und da wir als gesunder Mensch eig. einen ziemlich großen Vit. B12 Speicher in unserer Muskulatur haben, treten Mängel erst viele Jahre nach Eintreten der eigentlich Problematik auf.

        Ich frage deshalb auch nochmal explizit nach, weil man mit diesen Problemen, mit denen wir uns unweigerlich herumschlagen, schnell zu der Auffassung kommen kann, dass jegliche Erkrankung nur noch im Zusammenhang mit der Einnahme des Antibiotikums zu tun hat.
        So geht es mir zumindest und daher versuche ich das jetzt mehr und mehr zu hinterfragen und entsprechende Zusammenhänge zu verifizieren.

        Auf jeden Fall hat mich Deine Nachricht ermutigt.
        Immer in Bewegung bleiben ist ein sehr gutes Stichwort.
        Viele Grüße, Felix

        • Hallo Felix,

          Mein HB-Wert ist erniedrigt, ich bin müde und blass. Wenn der B12-Spiegel erniedrigt ist, werde ich sehr nervös. Mich regt dann die sprichwörtliche Fliege an der Wand auf.
          Ich habe weder Parasiten noch nehme ich Protonenhemmer. Es liegt keine Entzündung vor, Magensäure ist genügend vorhanden und ich ernähre mich nicht vegetarisch. Und auch der intrinsic factor ist o.k. Wurde alles untersucht.
          Aber Du hast natürlich Recht. Man führt schnell alle möglichen Probleme auf das Antibiotikum zurück. Es ist nicht einfach zu unterscheiden, was nur eine „normale“ Verschleißerscheinung ist und was nicht. Besonders weil ein Teil der Nebenwirkungen der Flourchinolone ja erst relativ spät beginnen können. Ich habe insgesamt 8 mal Cipro innerhalb von 3 Jahren bekommen, sowohl oral als auch intravenös und die Nebenwirkungen waren mannigfaltig und zum Teil wirklich übel. Die meisten sind inzwischen nicht mehr vorhanden oder treten nur noch reduziert auf.
          Ich bin mir aber dennoch bei manchen Problemen, besonders bei den spät auftretenden, auch sehr unsicher. Meine Krankengeschichte, wegen der ich das Mittel bekommen habe, hat sich sehr lange hingezogen und es gibt sicherlich noch Nachwehen, die nicht auf das Antibiotikum zurück zuführen sind.
          Also habe ich beschlossen, meine Beschwerden anzunehmen und so gut ich kann dagegen an zu arbeiten, sprich bewegen, Vitamine und Mineralien zuführen, nicht in Selbstmitleid oder Anklagen verfallen, sondern sich mit netten Dingen beschäftigen und mit netten Menschen umgeben.

          Ich wünsche Dir alles Gute und sende Dir viele Grüße
          Heike

    • Hallo, habe hier vor einiger Zeit meinen Leidensweg im Detail geschildert. Konte durch Einnahme von Ciprofloxacin nach 6 Tagen schon nicht mehr schmerzfrei Laufen wegen Entzündung der Sehne vom dicken Zeh (unter dem Fuß) und wie später auch festgestellt Achillessehnen-Anriss und -Entzündung. Nach 27 Monaten kann ich jetzt erst wieder schmerzfrei Joggen. Diese Zeit war für mich als Intensivsportler (11 Jahre intensiv Triathlon inkl. Teilnahme beim IRONMAN in Hawaii) ein langer Leidensweg und ich bin froh, dass es mich – wie einige andere – nicht noch schlimmer getroffen hat. Was mir in den letzten 3 Monaten wohl sehr geholfen hat, war – wie in diesem Forum empfohlen – die Einnahme von Magnesium. Das scheint wirklich zu helfen. Davor hatte ich Verbesserungen durch Mobilisierung der Achillessehne und der Sehne vom dicken Zeh (18 Anwendungen) bei einem Physiotherapeuten verspürt.

  18. Hallo an Euch,
    ich habe wegen einer Nebenhöhlenentzündung vor fünf Wochen Levofloxacin bekommen. Da ich als Patientin ein wenig kompliziert bin – ich bin chronisch krank (Colitis) und immunsupprimiert – kann ich Infekte nicht wirklich aussitzen und habe zähneknirschend das Antibiotikum genommen. Es wurde mir übrigens in der Immunologischen Praxis als „gut verträglich“ angepriesen… Nach vier Tagen mit 1*500 mg täglich begannen die Knieschmerzen. Ich konnte nicht gehen, mich nicht setzen, nicht aufstehen, keine Treppen steigen. Mein Hausarzt riet zum sofortigen Absetzen, habe ich gemacht. Zu den Knieschmerzen kamen die Finger, die Handgelenke, die Ellenbogen, die Schultern, die Fußunterseiten. Es brennt, jede Bewegung schmerzt, die Finger sind steif und kraftlos, die Füße geschwollen. Morgens nach dem Aufstehen brauche ich eine Anlaufzeit, dann geht es einigermaßen bis ca. 18:00 Uhr – danach ist es nur noch grauenhaft. Der Immnunologe will keine Verbindung zum Medikament herstellen. Er vermutet eine Gelenkbeteiligung zu meiner Grunderkrankung. Inzwischen war ich beim Rheumatologen, der keine Rheumawerte feststellen konnte und das Levofloxacin als Auslöser durchaus für möglich hält.
    Was ich inzwischen alles gehört habe… „Levofloxacin hat eigentlich keine Gelenkbeschwerden als typische Nebenwirkungen“, „da können Sie auch mal eine Tablette vorm Urlaub nehmen, wenn es nicht so läuft“.
    Ich schlucke jeden Tag Novalgin, kann so nicht arbeiten, einen Orthopädentermin kriege ich als Kassenpatient so schnell nicht, schlafe im Sitzen und hoffe jeden Tag, dass es nachlässt. Danke für den Tip mit dem Magnesium. Das mache ich jetzt schon einige Zeit.
    Ich habe eine Meldung der Nebenwirkungen ans Bundesamt für Arzneimittel gemacht, der Hersteller will mich wohl kontaktieren. Schauen wir mal…
    Seid lieb gegrüßt von Daniela

    • Hallo Daniela,

      du kannst den Arzt sogar verklagen und solltest deine KK damit beauftragen das die Prüfen ob ein Behandlunhsfehler vorliegt. Levo steht auf dem roten Brief und um ist bei Nebenhöeninfekt auch nicht nach Leitlinie indiziert. Zudem bei deinen Vorerkrankungen. Hast du eine Rechtsschutzversicherung ? Wenn ja rate ich diese zu aktivieren. Die NW von FC sind oft sehr einschränkend und langfristig. Im deinem Fall bist du in einer Top Position mach was draus und gib nicht auf.

      Schau auch mal bei uns im Fluorchinolone-Forum.de borbei zwecks Tips und Hilfe. Gute Besserung Gruß Schorsch

      • … vielen Dank, Schorsch. Ich hatte dort auch schon gelesen und war überrascht wegen der Reaktion der KK – deren Interesse sollte ja darin liegen, Kosten zu sparen. Das ist schon alles schräg… Liebe Grüße!

        • in der Schulmedizin überrascht mich garnichts mehr. Es würde mich höchstens überraschen wenn sie merken würden, das Medikamente nur Symptome heilen aber nie die Ursache bekämpfen und wenn Sie merken würden, das Medikamente mehr Nebenwirkungen haben, als das sie nützen. Da das finanziell gesehen, nie so sein wird, werden sie mich also doch nicht überraschen…lächel

  19. Hallo zusammen,

    Was für eine tolle Seite. Ich bin so Dankbar, das ich diese gefunden habe und merke das nicht alleine mit diesem Problem da stehe.

    Ich habe Anfang Juli das Medikament Levofloxacin 500, 1 mal pro Tage eine Tablette verschrieben bekommen. Wegen einer Bronchitis. Ich hatte keine Ahnung von diesem Antibiotikum. Nach der zweiten Einnahme fingen die Nebenwirkungen an, Bauchschmerzen, Übelkeit und schmerzen in den Muskeln. Nach der dritten Einnahme wurde ich leicht stutzig und habe mir dummerweise nicht die Nebenwirkungen durchgelesen. Am vierten Tag, hat es mir dann gereicht und ich habe das Medikament abgesetzt. Dann fing die Hölle an… Angstzustände, Panikattacke, Muskelschmerzen im Brustbereich, Rücken und Nacken. Dazu kommt noch ein Brennen in den Knien. Es ist unerträglich.

    Ich bin in einer Stimmung, in der habe ich mich so noch nie befunden. Ich renne von einem Arzt zum anderen. Mein allgemein Arzt der mir dieses verschrieben hat, leugnet sogar die Nebenwirkungen, obwohl es überall steht und meinte nur grinsend, dieses Medikament kann auch auf ein gesundes Herz gehen. Der absolute Wahnsinn!!! Die Ärzte schwören ein Eid!!!

    Ich war fassungslos. Sobald ich anfange mit husten, verkrampft sich mein Oberkörper. Ich habe jetzt angefangen Magnesium einzunehmen.

    Jetzt nach 5 Wochen, durchzufallen, habe ich meiner Hautärztin davon erzählt, da sie Homöopathie und Akkupunktur macht, sie war so geschockt. Sie hat mich auch gleich daraufhin ausgefragt und meinte, dass sie so einen Fall schonmal hatte, bei einer Weiterbildung in Konstanz. Sie war auch bereit mir sofort zu helfen. Sie meinte auch das sie das Medikament ausschleichen lassen möchte, diese Therapie nennt sich Bioresonanzmethode ( da die Einnahme noch nicht so lange her ist). Sie meinte es wäre ein Versuch, geht aber nur über das Original Medikament (was ich nicht weggehauen habe) und sie will sie sich genauer schauen. Ich hab null Ahnung ob diese Therapie wirkt, aber ich hoffe es so sehr. Sie kann es mir auch nicht versprechen, das sagte ganz klar. Sie sagte auch, das kann Jahre dauern bevor das Medikament aus dem Körper verschwindet und positives denken wäre sehr wichtig!!

    Ich lege all meine Hoffnung nun in die Therapie. Ich hoffe ich kann was positives berichten und anderen die seit Jahren damit zu kämpfen haben Mut machen.

    LG Nicole

  20. Leberfunktion, Ammoniakbildung durch Medikamente wie auch Fluorchinolonen.

    Seit vier Jahren bin ich auf der Suche was mit der Einnahme des Cipros passiert ist, warum ich Schübe erlebe und warum ich bei einer weiteren OP wieder einen extremen Schub hatte. Heute weiß ich, das diese Schübe sehr viel mit falscher Nahrung, Stress wodurch freie Radikale entstehen zu tun haben und auch Einahme von Medikamenten.
    Heute weiß ich, das selbst ein Magenschoner verhehrende Auswirkungen auf den Darm und auf die Leber haben. Sie können Magensäure komplett reduzieren, die Säure ist aber für alle Verdauungsäfte wichtig. Schmerzmittel wie Ibu, Paracetamol usw. gehen auf die Leber, lassen Kolonbakterien um 1 000 000 ansteigen und das Darmmiliu ist futsch, die Leber wieder überlastet, der Körper übersäuert und Ammoniak macht sich im ganzen Körper breit, die Niere komplett überlastet.

    Da Fuorchinolonen lebertoxisch sind bildet sich im Körper zuviel Ammoniak, das geht bei zuviel ins Blut über und kann das Gehirn (brain fog) beeinträchtigen. Die Nieren werden geschwächt, das Basen-Säure Verhältnis im Körper ist gestört, die Darmbakterien überfordert. Aus dem Grund vertragen viele die Tierischen Eiweiße nicht mehr.
    Ammoniak unterbricht nämlich diesen Citratzyklus, weil es einen wichtigen Reaktionsbaustein (alpha-Ketogluarat) entfernt, also quasi die Kreissäge ihrer Zähne beraubt und damit die gesamte Energiegewinnung der Zellen ausbremst.
    Die Leber hat die wichtige Funktion zu entgiften. Auch ist sie für hormone zuständig, wenn das nicht funktioniert entstehen Wechseljahrsähnliche Symptome. Durch das Ammoniak im Gehirn und den fehlbesiedelten Darm und die schlechte Entgiftungsfunktion der Leber und Niere entstehen Gleichgewichtsstörungen, Benommenheit. Es kann eine hepatische Enzephalopathie entstehen. Die hepatische Enzephalopathie (auch: Portosystemische Enzephalopathie) ist eine Störung der Gehirnfunktion, die sich als Folge von einem Leberversagen entwickelt; dies kann schleichend oder ganz plötzlich geschehen. Man unterteilt die hepatische Enzephalopathie in verschiedene Stadien, die von leichten Stimmungsschwankungen bis zur tiefen Bewusstlosigkeit reichen (hepatisches Koma). Davon gibt es vier Stufen, die letzte führt zu Leberversagen.

    Der Organismus bildet täglich 1.5 bis 2 kg a-Ketoglutarsäure, die sofort im Citratzyklus umgesetzt wird. Die Reaktion benötigt b1, a-Liponsäure und Magnesium, a-Ketoglutarsäure sollte eingesetzt werden bei hoher Ammoniakbelastung und bei nachgewiesenem Defizit und bei Erkrankungen der Haut, Sehnen, Bindegewebe, des Zahnfleisches und des Knorpels, da die Kollagensysntehe a Ketoglutarat benötigt (neben Eisen, Mangnesium und Vitamin C (Dosierung sollte 3 mal 300 mg/Tag betragen laut Kulinski) Kreatin wir aus den Aminosäuren Arginin, Glysin und Methionin gebildet. Und unter Magnesium-Beteiligung mit Phosphat beladen. Dieses Kreatinphosphat ist ein zustätzlicher Energiespeicher in der Muskulatur, der bei Bedarf zurück ATP verwandelt werden kann. Es steigert die Muskelkraft und -leistung und beschleunigt deren Regeneration. Die Muskelmasse nimmt langfristig zu. Bei diversen Formen der Muskelschwäche sind durch Kreatineinahmen signifikante Besserungen erreichbar (Kulinski).

    Wichtig ist, das der Citratzyklus nur funktioniert, wenn die Mt ausreichende Mengen der notwendigen Cofaktoren B1,B2,B3,B6, a Liponsäure, Calcium und Magnesium vorliegt. (Dr.B.Kulinski)

    Warum entstehen Schübe? Auch ich habe immer wieder Schübe. Vor vier Jahren nach Cipro hatte ich extreme Schübe, mit Hitzewallungen, Unwohlsein, Depressive Phasen, Bauchschwellungen, Darmbeschwerden, leichte Benommenheit usw. Dieses Jahr nach einer Op fingen diese Schübe wieder extremer an, Hitzewallungen, Magen-Darmprobleme, Unwohlsein, Stimmungschwankungen, Angst und Panik. Lustlosigkeit, Antriebsschwäche, Nahrungsunverträglichkeiten.

    Mitunter weiß ich heute, das es ein Leberproblem ist. Sternförmige Blutungen am Bein, weis belegte Zunge, Zahnabdrücke auf der Zunge, schlechte Verdauung und Darmprobleme, Bauchanschwellungen nach eiweißreichen tierischer Nahrung oder auch gebratenen Dingen wie Pommes haben eine erhöhte Ammoniakbildung. Meine Depression, Angst und Panik habe ich sofort mit Probiotika weg bekommen. Die Symptome verringern sich durch weg lassen der tierischen Eiweiße. Auch ein zu spät Essen ist nicht gut. Wer nachts um zwischen 1 und 3 Uhr wach wird, hat ein Leberproblem, wer nacht zwischen 3 und 5 wach wird ein Nierenproblem. Nach der Op bin ich alle halbe Stunde wach geworden. Vier Jahre war ich nun auf der Suche, was 2013 passiert ist und nun weiß ich, das alle Medikament auf die Leber gehen, das sind dann auch oft die Schübe die wir erleiden, wenn wir dann Schmerzmittel nehmen, Antibiotika nehmen, Antidepressiva nehmen. Aus dem Grunde sollte sich jeder bewusst sein, was er da nimmt und das es von vorne los gehen kann. Aber auch wenn dem Darm gute Darmbakterien fehlen, bildet sich Ammoniak und die Leber leidet still. Ist die Leber nicht mehr in der Lage, Giftstoffe in unschädliche Bestandteile zu zerlegen, steigt die Konzentration an Schadstoffen im Körper. Dies hat folgenschwere Auswirkungen auf den ganzen Körper, vor allem auf das zentrale Nervensystem (ZNS) und dessen eng verknüpfte Gehirnzellen. Verschiedene Stoffe sind daran beteiligt – vor allem Ammoniak, ein Abbauprodukt verschiedener Aminosäuren (Bausteine der Eiweiße). Normalerweise macht die Leber aus dem Ammoniak ungiftigen Harnstoff, welcher schließlich ausgeschieden wird. Ist dieser Mechanismus gestört, gelangt mehr und mehr Ammoniak in das Gehirn und lässt bestimmte Gehirnzellen – die sogenannten Astrozyten – anschwellen. Der Hirninnendruck steigt. So entsteht durch ein Leberversagen letztlich ein Hirnödem (Ich hatte 3 Wochen lang sehr starke Stirnkopfschmerzen, meine Backen waren geschwollen und die Keilhöhle) Denn das Ausmaß der Ammoniakbelastung hängt maßgeblich vom (heute meist kranken) Darmmilieu und Proteinkonsum ab und Medikamenten.
    Laktulose gibt, das sind bestimmte Zucker, die den pH-Wert verändern, die Bakterienzusammensetzung im Darm ändern, und dadurch wird eben die Anflutung von Ammoniak im Blut jenseits der Leber und damit im Gehirn verhindert. “

    Einige Zentren verzichten auf Antibiotika, weil die Präparate ohnehin nur für kurze Zeit verabreicht werden dürfen, und immer droht die Gefahr der Resistenzentwicklung. Zusätzlich zur Lactulose kommt auch „Ornitin Aspartat“ zum Einsatz. Das gut verträgliche Medikament fördert den Abbau des toxischen Ammoniaks über die Muskulatur. Andere Forscher wiederum setzten zusätzlich auf Zink, um den Mangel an Spurenelementen zu kompensieren. Aber diese Therapie ist umstritten. Gegen die Schwellung der Zellen im Gehirn ist noch kein Mittel in Sicht.

    Meine Fazit:
    -Sich schlau machen über Leberfunktion und Ammoniak
    -Darmbakterien
    -Wer Wechseljahrsbeschwerden hat, die 70 % der Menschen nicht haben (also Frauen) sollte 10 Tage, täglich im Wechsel 1 Eß. Olivenöl 1 Eß. Distelöl (ich nehme Kokosöl) Wohl wären die Symptome dann weg. Ob es stimmt weiß ich nicht, da ich heute erst den zweiten Tag habe. Ich habe es erst diese Tage gelesen und mich hat es immer gewundert, warum soviele Frauen nicht darunter leiden : ) Diese Beschwerden kommen davon, das die Leber für Hormone zuständig ist, sie abzubauen. Hormone werden von der Leber inaktiviert wenn sie im Übermass produziert werden und ihre Aufgabe erfüllt haben. Zum Beispiel Insulin, Glykogon, Steroidhormon, Ösrogen, Thyroxin und Trijodhyroxin. Menschen die mit 70 jahren an Hitzewallungen leiden, bekommen gesagt, das es noch die Wechseljahren sind. Eigentlich ist es ein Leberproblem (viele Medikamenteinnahmen), kann auch andere Ursachen wie Mängel an Vitamnie oder Mineralien haben.
    -Medikamente meiden (alle Medikament werden über Leber und NIere ausgeschieden) Leber umgehen mit Spritze i.V. im, sc oder Zäpfchen.
    -Eiweißreiche tierische Produkte meiden, eher Pflanzliche, wenn dann doch tierisches, nicht soviel Wurst und Fleisch
    -zum Ammoniak ausleiten hat sich Laktulose bewährt, das ist eine Zuckerlösung die den Darm schneller entleert und dann nicht soviel Ammoniak bildet. 250 ml kosten 5 Euro. Die Dosis sollte so angepasst sein, das man dreimal am Tag auf die Toilette muss.
    -Alkohol meiden…..Hierzu zwei Vergleiche: 500 ml Sekt (75 ml Ethanol) führen nach 1 Stunde zum höchsten Blutalkoholspiegel von 1,1 ‰, was 6,6 ml bzw. 5,2 g Alkohol (Ethanol) im gesamten Blutkreislauf entspricht, also die 1000-fache Menge des normalerweise maximal im Blut vorhandenen Ammoniaks. Deshalb vertragen Menschen nach Einnahme von Fluorchinolonen kein Alkohol.

    Ich sehr oft Versuche gestartet, Ärzte und Menschen zu informieren und stoße leider immer wieder an meine Grenzen, da es mir unmöglich erscheint. Auch dieses Jahr nach der Op hatte ich eine Gespräch mit einem Arzt, der meinte alle Symptome kämen von den Wechseljahren. Also leide ich wohl seit der Op an Wechseljahren. Das nennt man Wissenschaft oder Ärztliches Desaster. Nun ist es meine Aufgabe mich in Zukunft abzusichern, denn jedes weitere Medikament kann ein Leberversagen mit sich bringen. Aber bei Ärzten zählt nur, wenn man sofort allergisch reagiert, mit Hautausschlag, Atemnot und Ausfälle oder Sepsis oder Leberkoma. Alles andere ist für die nicht relevant. Zumal es oft nicht entdeckt wird, das man eventuell eine Hepatische Enzephalopathie

    Ich nehme keine Verantwortung über das Geschriebene. Jeder hat andere Wege an das Thema heran zu gehen.

    Allen eine gute Besserung

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