Wie es begann

Am 20. September 2012 war ich mit dem Auto unterwegs zu einem Geschäftstermin. Nach wenigen Minuten auf der Autobahn musste ich bei Tempo 180 wegen dichtem Verkehr den Fuß vom Gas nehmen. Eine leichte Bewegung, derer man sich normaler weise gar nicht bewusst ist. Doch mein Fuß bewegte sich nicht mehr. Er reagierte einfach nicht. Panik schoss innerhalb von Millisekunden durch meinen Körper. Es war ein surreales Gefühl, das mein Körper auf meine Kommandos nicht mehr hörte. Im zweiten Versuch, mit einer Menge Adrenalin im Blut, funktionierte mein Fuß zum Glück wieder. Das ganze dauerte maximal eine Sekunde. Aber der Schreck war riesig groß – es kam mir vor wie eine Ewigkeit.

Ich konnte diesen Vorfall nicht erklären. Ebenso wenig konnte ich das im späteren Tagesverlauf auftretende Zittern meiner Hände erklären. Vor allem mein Mittelfinger begann mit ähnlichen Symptomen wie der Fuß, er schien nicht mehr so gut zu reagieren wie normal. Keine Lähmung sondern eher eine Art „Ladehemmung“. Ich bekam am Abend dann noch merkwürdige Kopfschmerzen. Sie fühlten sich wie ein Helm an, eine Art Druckgefühl im Schädel.

In mir wuchs die Angst, das wirklich etwas nicht in Ordnung ist. Ich hatte Bilder von Stephen Hawking im Kopf und sah mich bereits mit irgend einer seltenen Lähmung in wenigen Jahren im Rollstuhl. Was waren meine Optionen? Ärztlicher Notdienst? Notaufnahme? Die würden mich nur über Nacht im Krankenhaus behalten ohne wirklich etwas tun zu können. Ärzte hatten bereits zu. Also begann ich auf eigene Faust meine Symptome im Internet zu recherchieren.

Der zweite Suchtreffer: Ciprofloxacin Nebenwirkungen

Ich erwartete Multiple Sklerose, ALS oder sonstige Erkrankungen am zentralen Nervensystem. Ich hätte nicht im geringsten erwartet, dass der zweite Suchmaschinen-Treffer bereits das Antibiotikum, dass ich seit ca. 10 Tagen nahm, ist. „Ciprofloxacin Nebenwirkungen“ wurden auf dem Portal sanego.de über 300 mal berichtet. Ich las mir die Berichte, die zu meinen Symptomen passten, durch. Je mehr ich las, desto mehr stieg die Angst in mir auf. Einige Patienten berichteten von Selbstmordgedanken. Andere litten seit Monaten oder gar Jahren unter schlimmsten Schmerzen. Die Sammlung las sich wie ein Bericht aus der Hölle.

Ich dachte mir „so schlimm wird es bei Dir nicht sein. Morgen geht es bestimmt wieder besser.“ und „Zum Glück ist es nicht ALS oder MS.“

Doch leider wurde es nicht besser. Es wurde schlimmer…

Advertisements

24 Gedanken zu „Wie es begann

  1. Deine webseite ist sehr schön. Auch ich habe Ciprofloxacin im März genommen und ich möchte meine nebenwirkungen garnicht alle erzählen. Ich habe sie auch in sanego geschrieben. Leider macht sanego.de das kommentar dann. Patient schrieb nebenwirkungen behoben. Ich hatte dreimal selbstmordgedanken die einem horrorfilm gleichen. Der dritte gedanke machte den versuch dann war. Leider landete ich in der psychatrie, aber auch eher freiwillig. Keiner glaubte mir die geschichte, das ich zu sensibel und noch nicht mal zuschauen kann, wenn mir jemand blut nimmt und kein gemetzel im fernseh sehen kann und ich mich so zu gerichtet habe, das die eine sehne 80% durch war, die nächste 40% und die ader fast durch war. Ich wurde an fünf stellen genäht. Ich recherchierte weiter und weiter um zu beweisen, das nur ein mensch mit psychose oder schizophronie sowas tun kann, oder ein medikament schuld ist. Und siehe da, ich bin fündig geworden. Denn im beipackzettel den ich von der klinik natürlich nicht mit bekam, stand nichts von selbsttötung, ich lass es dann im internet nach. So landete ich heute auf einer interessanten seite von der ärztekammer, siehe da die ärzte werden informiert, doch der patient nicht.

    Mitteilungen: „Aus der UAW-Datenbank“ Suizidalität unter der Behandlung mit 5-Fluorchinolon-Antibiotika
    Dtsch Arztebl 2004; 101(22): A-1618 / B-1346 / C-1298

    Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft
    „Aus der UAW-Datenbank“
    Suizidalität unter der Behandlung
    mit 5-Fluorchinolon-Antibiotika

    Zu den Aufgaben der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) gehören die Erfassung, Dokumentation und Bewertung von unerwünschten Arzneimittelwirkungen (UAW). Die AkdÄ möchte Sie regelmäßig über aktuelle Themen aus der Arbeit ihres UAW-Ausschusses informieren und hofft, Ihnen damit wertvolle Hinweise für den Praxisalltag geben zu können.
    Medikamente können Depressionen und Suizidalität erzeugen. Zu derartigen Substanzen gehören zum Beispiel Interferone, Mefloquin, möglicherweise SSRI und sicher Fluorchinolone.
    Die 5-Fluorchinolone werden in großem Umfang (27 Mio. DDD/Jahr) verordnet (1). Über ihr UAW-Spektrum ist die Ärzteschaft durch zahlreiche Publikationen und die Fachinformationen gut informiert. In dem gemeinsam vom BfArM und der AkdÄ geführten Spontanerfassungssystem sind seit 1990 zu dieser Substanzgruppe 4 825 UAW-Meldungen über 403 Präparate (Stichtag 19. 2. 2004) eingegangen. Im Vordergrund der Meldungen stehen neben Störungen des Verdauungstraktes (35,5 Prozent) und des Muskel- und Skelettsystems (17,9 Prozent) psychiatrische Störungen (30,6 Prozent). Unter den Letzteren wird der Suizidversuch mit 0,5 Prozent relativ zur Gesamtzahl der Berichte angegeben. Dies findet auch Ausdruck in verschiedenen Fachinformationen, zum Beispiel zu Ciprofloxacin-ratiopharm, in der „psychotische Reaktionen (bis hin zur Selbstgefährdung)“ genannt werden. Weiterhin ist vermerkt, dass „diese Reaktionen teilweise schon nach Erstanwendung auftraten“. Bei Moxifloxacin (Avalox®) fehlt bislang ein Hinweis auf mögliche Suizidalität. In der Fachinformation zu Ofloxacin (Tarivid®) ist unter der Rubrik „Nebenwirkungen“ aufgeführt, dass psychotische Reaktionen bis hin zu Selbstgefährdung auftreten können. Dennoch scheinen gerade diese Nebenwirkungen nicht ausreichend bekannt zu sein. Deshalb möchten wir die folgenden Fälle aus der UAW-Datenbank darstellen:
    c Ein Patient wurde in den letzten Jahren mehrfach mit Ciprofloxacin beziehungsweise Moxifloxacin behandelt. Er hatte die Medikation bislang problemlos vertragen. Während der erneuten Ciprofloxacin-Einnahme trat bei ihm eine depressive Verstimmung auf. Er erhielt dreimal täglich 250 mg Ciprofloxacin oral wegen einer schweren akuten Prostatitis für insgesamt acht Tage. Sechs Tage nach Absetzen der Medikation wachte der Patient nachts plötzlich auf mit dem fast imperativen Drang, sich umzubringen, und zwar durch Erhängen. Er wurde bereits stranguliert von der Ehefrau in letzter Sekunde gerettet. Ein eventuell vorangegangener Suizidversuch wurde verneint. Eine andere über 60-jährige Patientin berichtete nach Einnahme einer einzigen Tablette Ciprofloxacin (250 mg) über einen „heftigen Wunsch, sich umzubringen“, und sagte, „wenn sie etwas zur Selbstvergiftung dagehabt hätte, hätte sie es getan“. Die Patientin war selbst erschrocken über ihre „Lust auf Selbstmord“, wie sie es bezeichnete. Sie nahm Ciprofloxacin nicht weiter ein und fand erst drei Monate später den Mut, ihrem behandelnden Arzt über ihr Erlebnis zu berichten. Die Patientin hatte nie zuvor in ihrem Leben suizidale Gedanken gehabt; auch in der Familienanamnese gab es keine Suizide.
    c Eine 55-jährige Patientin, die mit Moxifloxacin behandelt wurde, klagte über aggressiv-depressive Stimmung mit Suizidideen und Albträumen. Eine weitere Patientin berichtete nach erstmaliger Einnahme von 400 mg Moxifloxacin über Suizidgedanken.
    Bei den hier dargestellten Fallbeschreibungen ist auffällig, dass Patienten betroffen sind, die nach Absetzen des Medikamentes überrascht und erstaunt waren über die Tatsache, dass sie Suizidgedanken hatten, ein Phänomen, welches ihnen bis zu diesem Zeitpunkt völlig unbekannt war.
    Bereits 1998 wurde basierend auf der AkdÄ vorliegenden Meldungen über 54 auswertbare UAW-Berichte zur Suizidalität nach Einnahme von Chinolonen berichtet (2). Unter diesem Begriff wurden geäußerte Todeswünsche, Suizidideen, Suizidabsichten sowie suizidale Handlungen (Suizidversuche, Suizide) zusammengefasst.
    Es ergeben sich u. E. zwei Forderungen. Erstens sollte man bei Patienten mit einer Vorgeschichte hinsichtlich psychischer Auffälligkeiten mit der Verordnung von Fluorchinolonen zurückhaltend sein. Zweitens sollten auch unbelastete Patienten kurzfristig wiedereinbestellt werden, um sich in einem Gespräch mit ihnen zu versichern, dass keine psychischen Veränderungen aufgetreten sind.
    Wir halten es für möglich, dass eine hohe Dunkelziffer an erfolgreichen Suiziden im Zusammenhang mit der Einnahme von 5-Fluorchinolonen vorliegt. In jedem Suizid-Fall sollte eine Blutprobe asserviert und eine Medikamenten-Fremdanamnese erhoben werden. Auf diese Weise könnte man genauere Informationen über die tatsächliche Häufigkeit von Suizidfällen nach Behandlung mit 5-Fluorchinolonen, die möglicherweise stark unterschätzt wird, erhalten

    Ich bin nur noch schockiert über die dinge die ich über pharmaindustrien und ärzte lese. Über meine symptome werde ich euch nichts nähers schreiben um euch zu verschonen. Vielen dank für ihre informative website. Hätte ihnen gerne persönlich geschrieben ohne es zu veröffentlichen Aber leider fand ich keine emailadresse.

    Falls sie den beitrag nicht hier haben wollen, können sie ihn jederzeit löschen.

    Ihnen allen noch viel glück bei der beseitung aller symptome und schöne weihnachtsfeiertage. lg aus heidelberg

    • Hallo Tamara, vielen Dank, ich habe nun eine eigene Seite zum Thema Depression unter Symptome angelegt. Dort habe ich auch die Information der deutschen Arzneimittelkommission veröffentlicht.

      • Hallo alexander vielen dank.
        Dadurch das ich vitamin b, vitamin d, folsäuremangel, panthotensäuremangel und blutarmut durch das antibiotika bekommen habe, lösst das oftmals auch eine depression aus. Ich werde mir dein information über depression gerne anschauen und vielen dank, das du dir die mühe machst, menschen zu helfen. Nun ist fast ein jahr vergangen und es geht mir schon um einiges besser, aber ich kämpfe immer noch mit einigen symptomen. Leider habe ich immer noch geschwollene innenbacken, geschwollene keilbeinhöhle mit sekretbildung und wohl dadurch oft kopfschmerzen und zahnweh. Zahnarzt konnte nichts finden. Auch angstzustände sind ab und an noch da. Leider geht es mir schlechter wenn ich mich dann rein steigere und angst habe, das es wieder so schlimm werden könnte, wie es war. Ein teufelskreislauf.

      • Ich denke, wenn die Schübe langfristig besser werden besteht kein Grund an einer Heilung zu zweifeln. Es ist der ungleichmäßige Verlauf gepaart mit der erhöhten Ängstlichkeit, der zu diesen Horrorvorstellungen führt.

  2. Hallo Alexander, vielen Dank fuer deine Seite. Ich leide auch seit sieben Monaten unter schlimmen Beschwerden v.a. Sehnenentzuendungen und Gelenkschwellungen ueberall, die v.a. i. den Knien und Fuessen nicht weggehen wollen. Habe so ziemlich alle Mittel die empfohlen werden durch, habe jedoch nichts was wirklich geholfen hat. Hast du denn Arthrose in den Knien seitdem, du hast geschrieben, dass sie auch knacken? Eine Antwort waere toll. Ganz liebe Gruesse Ani

  3. Hallo und vielen Dank für die Informationen, da ich schon am verzweifeln war. Bis mir ein Arzt glücklicherweise von etwaigen Nebenwirkungen berichtete. Während einer Chemotherapie bekam ich eine Infektion, welche mit Ciprofloxacin behandelt wurde. Schon vorher hatte ich leichtere Arm bzw. Elllenbogengelenkschmerzen , die nun aber drastisch verschlimmert wurden. Benutze im Moment Heilerde und werde Magnesium ausprobieren. Händeflattern habe ich auch beobachtet. Hoffentlich hilft das Magnesium.

  4. Hallo und vielen Dank für die Info auf diese Seite. Habe eigentlich Levofloxacin verschrieben bekommen, nicht Cipro, habe aber seit der Einnahme von vor vier Wochen schwere Sehnenentzündung in den Händen, Schulter, Knie und Füße. Alles knackt, wenn ich mich bewege 😦 Die NW fingen nach der dritte Tablette an. Sie werden nicht weniger und seit vorgestern habe ich eine komische prickeln in die Knie und die Finger. Ich nehme seit eine Woche Magnesiumcitrat drei Mal a, tag, es hat aber bis jetzt nichts gebracht. Mein Hausarzt hat mich jetzt zum Orthopäde/Rheumaarzt überwiesen. Morgen ist der Termin. Bin mal gespannt, was dabei rauskommt und ob er mir glaubt. Die Hoffnung stirbt zuletzt 😉 LG Marianne

    • Hallo marianne gegen sehnen und gelenkschmerzen haben mir immer msm ca 5g/tag und mg – chlorid transtermal (als fussbad und als öl ein masieren) geholfen aber auch sicher mg -citrat. Mg-citrat nehme ich 1000 bis 1200mg/tag in mehreren dosen verteilt. versuche mg so hoch wie möglich zu dosieren du darfst aber keinen durchfall davon bekommen. um alle andern vitamine mineralien und nährstoffe aus der nahrung besser auf zu nehmen musst du deinen darm so schnell wie möglich wieder auf bauen gute hilfen dabei sind glutamin, lecithin, inulin probiotika, flosamen. Ich muss aber auch dazu sagen das bei mir die angstzustände und neurophatieschmerzen immer ausge
      pregter waren als gelenk und sehnenschmerzen da ich ciprofloxacin bekommen habe und das anscheinend mehr das nervensystem schädigt als levofloxacin. lg. Frank

  5. Hallo Zusammen…ich fürchte, ich bin inzwischen ebenfalls geschädigt – nach 9 Tagen Avalox und inzwischen 5 Tagen Cipro. Auch davor hatte ich Cipro schonmal bekommen, allerding in geringerer Dosis und gut vertragen. Bislang war alles okay, pünktlich zum Wochenende habe ich seit heute plötzlich starke Muskel- bzw Gelenkschmerzen in den Beinen und auch dem Rücken. Mein Problem ist, ich habe seit März eine schlimme Pansinusitis die vom Hausarzt nicht richtig behandelt bzw. erkannt wurde. Laut Abstrich bei meinem HNO hilft nur Cipro – Avalox hatte das Ganze nur leicht verbessert. Habe erst die Hälfte der Einnahme von Cipro hinter mir und jetzt wirklich Angst dass ich bleibende Gelenkschäden bekommen könnte. Man muss dazu sagen, es gibt keine Alternative für mich (Penicillin und Clindamycin vertrage ich nicht), weshalb ich die immensen Nebenwirkungen zwar mit Angst gelesen, aber hingenommen habe – die Alternative Hirnhautentzündung klang für mich nicht akzeptabel. Hat jemand Erfahrungen mit Nebenwirkungen gemacht die während der Einnahme von Cipro auftraten und dann wieder weg gingen? Ich hatte in der ersten Nacht unter Avalox eine Panikattacke, die ich aber auf meine normale Antibiotika-Phobie geschoben habe. Seither ist in dieser Hinsicht Ruhe. Kann es sein dass auch die Nebenwirkungen in den Gelenken wieder weggehen? Ich lese hier eigentlich nur von Leuten die Chinolone sehr kurz genommen haben und mir wird gerade ganz anders wenn ich an die kommenden Monate denke..

    Liebe Grüße Sandra

  6. Hallo, ich bin auch betroffen. Durch Gabe von 2x 500 mg Ciprofloxacin für 10 Tage wegen einer Prostatitis und eines Rezidives der Prostatitis und nochmaliger Gabe von 2x 500 mg Ciprofloxacin habe ich seit Januar 2015 mittelschwere Depressionen und Panikattacken. War vorher kerngesund und auch in meiner Familienanamnese sind keinerlei Depressionen bekannt. Unter der Gabe des AB hatte ich heftige Schweißausbrüche, starke innere Unruhe die sich von Tag zu Tag verschlimmerten und zum Schluß war mir vom aufwachen bis zum einschlafen übel. Nach absetzten des Medikamentes ging es mir langsam jeden Tag besser, bis ich es ein zweites Mal einnehmen musste. Nach 9 Tagen musste ich es absetzten, da die Symptome zu stark wurden. Mir ging es dann wieder besser, bis dann aus heiterem Himmel wieder die Depressionen und Panikattacken wiederkamen. Im Moment bin ich in psychiatrischer Behandlung und durch die Medikamente dort geht es mir wieder besser. Ich hoffe das es mir bald wieder besser geht und ich die Antidepressiva dann wieder ausschleichen kann und ein normalen Leben weiterführen kann. Ich hätte nie gedacht das man durch ein Antibiotika so geschädigt werden kann.

  7. Hey leute , ich bin leider auch betroffen ich habe wegen einer akuten nierenbeckenentzundung von meinem Orologen Ciprofloxacin verschrieben bekommen ich sollte es 10 tage lang einehmen 2x500mg pro tag zuerst hatte ich keine Nebenwirkungen von diesem medikament bekommen am 6 Tag wollte ich vor dem zu bett gehen noch eine rauchen aufeinmal begann mein herz immer schneller zu schlagen ich wusste net was los war und öffnete mein fenster ich dachte ein wenig luft würde mir gut tuhn aufeinmal bekahm ich auf beiden ohren einen Tinnitus es wurde immer und immer lauter alles um mich herum klang dumpf daraufhin wurde mir immer schwindliger ich konnte mich kaum noch auf den beinen halten ich schaffte es noch zzr Tür zu laufen und sie zu öffnen ich schrie um hilfe dann wurde mir schwarz vor augen und ich klappte zusammen etwa 10 minuten wachte ich auf dem boden wieder auf , ich legte mich ins bett und habe die beine hochgelegt ich fing an am ganzen Körper an zu zittern zum Glück legte sich dies nach 2 stunden wieder am nächsten tag ging ich wieder zum orologen und berichtete ihm von diesem vorfall da aber keine weiteren Nebenwirkungen auftraten sollte ich die Antibiose forsetzten und das tat ich auch .. die Nebenwirkungen die danach auftraten kann ich mir nicht erklären ich bin ein sehr lebensfroher mensch ich hatte nie Depressionen oder hatte ungelöste Probleme oder so ein Schwachsinn in meiner Familie gab es auch nie einen suizid fall aber ich spiele seit geraumer zeit mit dem Gedanken mich umzubringen ich wache nachts auf und habe den gedanken mir in den kopf zu schiessen warum weiss ich nicht nach diesen Vorfällen setzte ich das Antibiotikum meine nierenbeckeninfektion war verschwunden etwa zwei tage später traten bei mir Kopfschmerzen auf und schmerzen in den beinen auf ich hoffe das diese Nebenwirkungen bald aufhören und ich rate jedem dieses Medikament zu meiden ich hätte niemals gedacht das ein antibiotikum so krasse Nebenwirkungen erzeugen es ist einfacg furchtbar.

  8. Hallo an alle durch Fluorchinolone geschädigten Personen,

    Es wird jetzt in der näheren Zukunft endlich etwas voran gehen.
    Ich würde euch bitten, falls ihr helfen wollt, mir eure volle Krankengeschichte bezogen auf Cipro/Avelox/Levofloxacin/FQ an: smo57476@gmail.com zu schicken.
    Ich werde alle Informationen die ihr mir bereit stellt zu 100% vertraulich behandeln und es geht absolut nichts an 3. Parteien ohne eure vorherige Zustimmung (zB für Fernseh-Sendungen, Anwälte, etc…). Die Informationen dienen vorerst lediglich zur Sammlung und Vorbereitung. Sobald es zu einer Fernsehsendung oder ähnlichem kommt werde ich jeden Einzelnen erneut anschreiben und selbigen alle Informationen vorab geben damit ihr entscheiden könnt ob ihr mithelfen wollt oder nicht.

    Die Krankengeschichte sollte eure vollen Namen, Adressen, Telefonnummern, alle Befunde, sowie ein Gedächtnisprotokoll beinhalten. Je detaillierter desto besser auch Dosierung, Dauer der Einnahme, Arzt-bezogene-Informationen (Aufklärung? Indikation? vorherige alternative Antibiotika? etc…).

    Lg,
    Mark

  9. Hallo liebe Cipro-Geschädigte,

    mich hat es nach einem grippalen Infekt auch getroffen, nachdem Moxifloxacin als erst-Antibiotikum verschrieben wurde. Bereits seit einigen Wochen quäle ich mich mit den typischen Nebenwirkungen wie Sehnenschmerzen, Muskelschmerzen und Kraftlosigkeit. Was mich interessiert ist wie Ihr mit den sozialen Folgen umgegangen seid. Konntet ihr während der ersten akuten Phase arbeitet? Wie lange hat die Arbeitsunfähigkeit ggf. gedauert? Ich bin seit drei Wochen krankgeschrieben, weil ich aufgrund der sehr akuten Schmerzen selbst einen harmlosen Bürojob nicht ausüben kann. Und Besserung ist nicht in Sicht.

    • Hallo Lisa möchte gerne mal wissen wie es dir inzwischen geht.Ich habe derbe Nebenwirkungen di kamen allerdings etappenweise und das bereits seit Januar.

  10. Lisa,

    Ich kann dir nur raten mit deinem Fall zu einem Medizinrecht Anwalt zu gehen. Denn:
    -Grippale Infekte sind fast ausschließlich viral.

    -Hat er dir schriftlich bestätigt, dass du eine Gruppe hattest?

    -Fluorchinolone sollten nie als erstes Mittel der Wahl eingesetzt werden, erst recht nicht wenn man gar kein Antibiotikum benötigt (viraler Infekt).

    -Wurdest du über Nebenwirkungen aufgeklärt?

    -Wurde eine Keimbestimmung gemacht?

    -Wurden dir alternative, schwächere Antibiotika angeboten (obwohl es mit grosser Wahrscheinlichkeit ein viraler Infekt war wohlgemerkt)?

    -Hat der Arzt das Fluorchinolon abgesetzt als du ihm von deinen Nebenwirkungen erzählt hast?

    -Hat er deine Nebenwirkungen ordnungsgemäß gemeldet?

    Wenn ich du wäre würde ich jetzt vor allem Magnesium zu mir nehmen. Die besten Formen sind transdermales Magnesium und Angstrom Magnesium. Ausserdem ein gutes Probiotikum. Optional aber in manchen Fällen hilfreich: Glutathion, liposomales Vitamin C, Eisen, Zink, Vit B12, Vit E, Vit A, Vit D, Vit K2, ACC, NAC, PQQ, MitoQ, etc…aber wie gesagt ich würde einmal nur mit Magnesium und einem guten Probiotikum anfangen-> alles nur nach Absprache mit deinem Arzt natürlich.

    Ausserdem kann es nicht schaden sich so gesund wie möglich zu ernähren. Süssigkeiten weglassen, Bio-Essen kaufen, bei Fleisch am besten aus Freilandhaltung als zB Bio-Weiderind, viel Gemüse, geringe bis moderate Mengen von Kohlenhydrate in unverarbeiteter Form (Süsskartoffel, brauner Reis, glutenfreie Haferflocken, etc…), Salate, gesunde Fette in ausreichender Menge, etc…wieder alles nur nach Absprache mit deinem Arzt.

    Lg

  11. Hi Zusammen,

    ich wollte mal berichten da mein Post weiter oben noch vorhanden ist, aber inzwischen mehr als ein Jahr vergangen ist. Ich glaube, die Angst was Bleibendes davon zu tragen war damals das Schlimmste an dem Ganzen. Aber ich hatte Glück: Meine Bein- und Rückenschmerzen sind besser geworden als ich nach einiger Recherche begonnen habe, 800 mg Magnesium auf zwei Portionen am Tag verteilt einzunehmen. Mit Magnesium hab ich die 10 Tage mit Cipro durchgehalten und mit den Beinen hatte ich danach keine Probleme mehr. Gearbeitet hab ich wieder sobald die Grunderkrankung weg war, d.h. nach 4 Wochen. Extrem auffällig war dass mir einige Wochen nach der Einnahme ca. ein Viertel meiner Locken ausgefallen und alle übrigen Haare extrem trocken geworden sind. Inzwischen wächst alles nach, darüber bin ich echt froh. Ich bin auch wieder soweit fit, habe nach einigen Monaten langsam wieder angefangen Sport zu machen. Immer wieder merke ich noch eine extreme Müdigkeit die sich über Wochen zieht, außerdem kommt es mir so vor als vertrage ich Genussgifte, z.B. Wein oder Kaffee – nicht mehr so richtig. Allerdings weiß ich nicht ob das durch Cipro verursacht wurde oder einfach, weil ich schlicht extrem krank war letztes Jahr. Cipro war laut Abstrich das richtige Mittel und ich musste es nehmen. Ich rate aber allen die lediglich eine normale Erkältung oder eine Blaseninfektion haben, sich ein weniger krasses Mittel zu besorgen. Für mich persönlich kommen AB nur noch mit Abstrich in Frage. So kenne ich die Alternativen.

  12. Hallo zusammen,
    habe gestern 15.9.2016 nur noch einen Teil der Fernsehsendung mitbekommen in welchem Ciprofloxaxin mit seinen fatalen Nebenwirkungen gezeigt wurde.
    Hab in meinen Unterlagen festgestellt, dass ich im Jahr 2012 über 6 Wochen Ciprofloxaxin wegen einer Bauchfellentzündung nehmen musste und nach Abheilung ein Stück Darm entfernt wurde.
    Ich war so geschwächt, dass ich nach der OP fast nicht laufen und nicht mehr die Treppen hoch kam. Danach hatte ich starke innere Unruhe und ein Zittern am ganzen Körper. Jetzt zittert noch der Kopf sehr stark und die Hände. Die innere Unruhe ist ebenfalls geblieben. Der Neurologe hat einen „essentiellen Tremor“ festgestellt und ich erhalte seit ca. 4 Jahre Myrtazapin auch wegen meinen depressiven Zeiten.
    Ich war total entsetzt, als ich hörte, dass dies die Nebenwirkungen von Ciprofloxaxin sind und ich diese so lange einnehmen musste.

  13. Hallo,
    zunächst einmal vielen Dank für diese Seite. Ich habe nun endlich Hoffnung, dass es wieder besser werden kann. Ich hatte mich schon fast damit abgefunden, mit Schmerzen leben zu müssen.

    Auch ich habe gestern die Sendung gesehen und habe daraufhin diese Seite im Internet gefunden.

    Ich hatte nach zwei großen Gallenblasen-OPs, der Grund würde hier zu weit führen, einen rezidivierenden Leberabszess bekommen, der mit Streptokokken infiziert war. So habe ich in den letzten 3 Jahren 7 mal Ciprofloxacin(?) jeweils über einen Zeitraum von mindestens 10 Tagen nehmen müssen(?).
    Eine Packung Cipro… hatte ich, nachdem man endlich die Ursache für den Abszess gefunden hatte, noch übrig. Die hatten man mir vorsorglich mit nach Hause gegeben. Als ich Sie zurück geben wollte, sagte mir die Ärztin, ich solle sie doch behalten.Man wisse ja nie, ob man eventuell im Urlaub irgend eine Infektion bekommt. Dann hätte man schon mal ein Mittel im Reisegepäck und bräuchte im Ausland nicht zum Arzt.

    Ärzte, die ich im Krankenhaus auf Nebenwirkungen hin angesprochen habe, meinten, dass die wirklich ernsthaften Probleme, besonders die psychischen und neurologischen, nur bei Patienten in hohem Alter vorkommen. Ich bin jetzt 55 Jahre alt! und habe sie so ziemlich komplett in vollem Maße.
    Die Sehnen schmerzen jetzt , nachdem ich die letzten Antibiotika vor 8 Monaten genommen habe, zwar nicht mehr so heftig und die psychischen Probleme treten nur noch zeitweise auf, aber die anderen Symptome sind noch vorhanden, mal mehr, mal weniger.

    Nach häufigen Arztbesuchen ohne jeglichen Erfolg, mit Fehldiagnosen und/oder Unverständnis und etlichen Selbstversuchen habe ich jetzt die Hoffnung, dass die Tipps auf dieser Seite mir helfen werden.

  14. Auch ich erleide die gleichen Qualen nach 10 Tabletten a 250g. Erst die Sendung hat mir die Augen geöffnet. Ich habe das Hautbrennen , Sehnenriss, Migräne, Schmerzen im ganzen Körper .Hände,Füße ,Rücken …….Ich laufe wie eine „Watschelente“. Da habe ich mich in der Sendung auch bei der zweiten Person erkannt .Auch diese starken Selbstmordgedanken . Aber es hilft, wenn man erkennt : auch dies ist eine Folge der Einnahme des Medikaments . Ich hatte nie unreine Haut . Jetzt habe ich Pickel im Gesicht und schuppige Haut an den Armen. Ich leide unter Kraftlosigkeit in Armen und Beinen, Wortfindungsstörungen , Konzentrationsstörungen, Gedächnisprobleme. Ich habe ,da ich mich nur noch wenig bewege 2o Kilo zugenommen. Ich werde meinen Beruf wohl aufgeben müssen. Diagnosen Rheuma und Gicht. Aber da habe ich mich nicht wiedergefunden .Jetzt folge ich euren Tipps und hoffe das ich mit 50 noch nicht am Ende bin.

  15. Bin wahrscheinlich auch betroffen, männlich, 67 Jahre, sollte wegen Pseudomonas Keimen Citro 14 x 250 mg nehmen, Beipackzettel vorher auch gelesen , hatte Cipro vor Jahren bereits mal genommen, damals keine NW, jetzt am 5 Tag Muskelschmerzen in Waden, im Fuß wechselnd rechts/linkes punktuelle Schmerzen, die mal da sind, mal nicht zu spüren sind, Einnahme ist jetzt 3 Wochen her, habe in beiden Waden eine Art Muskelkader, die Ansätze der Achillessehne an der Ferse brennen, nehme von Anfang an 800 mg Magnesium und massiere bei Schmerzen im Fuß/Wadenbereich Voltaren ein,
    Ich werde über den Verlauf weiter berichten

  16. Leide noch immer an Beschwerden in Folge von Ciproeinnahme. Haben sich inzwischen im linken Bein konzentriert. Dort Schmerzen hauptsächlich um den Innenknöchel und in der Wade. Manchmal auch am Ansatz der Achillissehne. Reibe mit Kytta und Voltaren ein. Kann so eigentlich die Schmerzen beherrschen. Es gibt Tage, da merke ich kaum etwas. Aber dann kommen Wieder Tage wo der Schmerz da ist.
    18.4.17 Gerald

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s